Ein mittlerweile nicht mehr wegzudenkendes Thema zur Jagd ist Wärmebildtechnik. Die Nachfrage zur Wärmebildtechnik wird immer größer und verbreiteter. Eine häufige Frage an diesem Punkt ist jedoch, für was man sich entscheidet, Wärmebildkamera oder Nachtsichttechnik. Wenn man sich entschieden hat ist natürlich die darauffolgende Frage, was für eine Wärmebildkamera nehme ich? Es gibt viele verschiedene Hersteller für Wärmebildkameras, sowie auch verschiedene Varianten. Wie zum Beispiel Handgeräte, Vorsatzgeräte und Nachsatzgeräte. Der nächste Punkt ist natürlich auch der Preis. Es gibt erhebliche Unterschiede der Qualität und dem jagdlichen Erfolgserlebnis, in den verschiedenen Preisklassen der Wärmebildkameras. Einfache Wärmebildkameras für die Jagd sind bis 200m Entfernung einsetzbar und liegen in einer Preisklasse von etwa 850-2000 €.

Es gibt auch Wärmebildkameras die auf eine Distanz von bis zu 500 m korrekte Darstellungen ermöglichen und damit optimal für die Jagd geeignet sind. Allerdings sind diese Wärmebildkameras nicht unter 2000 € zu bekommen. Sie können in den gesteigerten Varianten je nach Qualität auch bis zu 6000 € kosten.

Die Weiterentwicklungen der Technik im Bereich Optik haben die Jagd sehr erleichtert. So ist das Ansprechen in der Dämmerung mit einem guten Zielfernrohr, oder einem Nachtsichtgerät viel einfacher. In Gebieten, in denen sich die Tiere aufgrund lauter menschlicher Einflüsse tagsüber aber sehr zurückziehen und erst nachts aktiv werden, wird eine noch anspruchsvollere Jagd nötig. Hier kommen Nachtsichtgeräte oder beleuchtete Zielfernrohre schnell an ihre Grenzen. Helfen können dann Wärmebildgeräte oder Wärmebildkameras, deren Nachfrage derzeit durch Autoindustrie stark ansteigt.

Wärmebildtechnik kann sowohl bei Tag, als auch bei Nacht eingesetzt werden. Dass sie zudem bei völliger Dunkelheit eingesetzt werden können, unterscheidet sie von anderen Techniken wie den Restlichtverstärkern. Es gibt Wärmebildkameras als einfache Handgeräte oder als Wärmebildvorsatzgeräte.

Es gibt auch bei Wärmebildgeräten für die Jagd einen schwarz-weiß Modus. Hier werden die Temperaturen von dunkel (sehr kalt) bis sehr hell (besonders heiß) abgebildet. Das hat den Vorteil, dass die wärmeren Lebewesen nicht in blendend hellen Farben auf der Wärmebildtechnik dargestellt werden.

Für die Nachsuche sind Wärmebildgeräte jedoch nur bedingt interessant, weil beispielsweise Wild nur erkennbar ist, wenn es nicht durch Gebüsch oder Gräser verdeckt wird.

Besser geeignet sind Wärmebildgeräte dafür, Wiesen vor dem Mähen nach beispielsweise Rehkitz abzusuchen, um zu verhindern, dass diese durch den Mäher getötet werden. Oder um zügig eine Wiese überblicken zu können und Wärmequellen schnell zu erkennen.

Bei Fragen zum Thema Wärmebildtechnik, schreibt oder ruft uns einfach an.