Welche Formen an Lockmitteln?
 Bei den Einsatzmitteln zur Lockjagd unterscheidet man im Prinzip vier Formen. Dies wären Lockmittel in Form von Aromastoffen und Konzentraten oder Lockpfeifen, die den Ruf eines Tieres imitieren, das als Beute des ersehnten Wildes gilt, das selbst auf vermeintliche Beute hofft. Auch die Kirrung, das mehrmalige Füttern des Wilds an ein und demselben Platz, lockt Wild ebenfalls in Ihr Jagdrevier. Lockmittel werden in erster Linie für Reh- und Schwarzwild eingesetzt, um deren Sinnesorgane in Form des Gehörs oder des Geruchssinns mithilfe von Pheromonen zu reizen.
 Es gibt verschiedene Lockmittel für die unterschiedlichen Wildarten. So ist beispielsweise Buchenholzteer sowohl für Rotwild als auch für Wildschweine ansprechend. Buchenholzteer kann auch in Kombination mit Salz verwendet werden, denn für Rotwild ist das Salzlecken besonders reizvoll. Weiterhin zählt auch die Kirrung als Lockmittel. Ziel dieser ist, das Wild regelmäßig an diese Futterstelle zu locken, um zu gewährleisten, dieses dort häufiger anzutreffen. Der Sinn dabei ist, das Wild zu einer bestimmten Stelle zu locken, um es über einen längeren Zeitraum über beschäftigen und somit beobachten oder erlegen zu können. Der Jäger kann so ungefähr bestimmen, welche Tiere von seiner Kirrung angelockt werden sollen. Mit Fleisch oder etwaigen tierischen Produkten kann demnach Raubwild damit geködert werden.
Worauf Sie beim Kauf von Lockmitteln achten sollten
Häufigkeit des Einsatzes: Bei der Verwendung von Lockmitteln, die eher den Geruchs- und Geschmackssinn des Wilds ansprechen, ist es ratsam, Lockmittel regelmäßig und häufig einzusetzen. Besonders bei der Kirrung merkt sich Rot- und Schwarzwild, wo Futter ist und kommt immer wieder.